Fabelhafter Nonsens
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Die Kuh
Wahrscheinlich namens Marilou. Mitleidund auch Empathie?Für Traurige!Warum gilt sienur selten denen,die lange harrten, geduldig in dieFerne starrten,ob sich am Horizont wastut?Ob Taten aus den Worten steigen,wie Geister aus den Pullen.Und immer wiedermutig hoffen,aufs Ende lahmerLullen.Macht mansodanndie Türe zu,ist man auf einmalblöde Kuh,wird nicht gefragt,wie‘s dazu kam,dass man plötzlichden Abschied nahm.Manchmal sindKühe wütend,doch meistenssehr behütendund nährendobendrein.Hör… Continue reading
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Die Fette
Die Fette.Hat sichdurch die Tür gedrängt,hat sich mirdrallaufgezwängt.Fettgetröpfeltinkubiert.Und dann istes halt passiert:Tratüber des SchlafesSchwelle,saß an meinem Bett.Dicke,fette Grippewelle,Widerlich!Nicht nett.Nimm vom Husten,auch vom Fieber,und mir wäre esnoch lieber,wenn sich Rotz,so richtig viel,Nebenhöhle nimmtzum Ziel!Boah,du blöde,fette Triene,mach dich bloßbald dünne.Und so langereime ich,Fieberwahn an Minne. Continue reading
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Musenplunder
Ach wie gut,dass niemand sieht,wie mein Herzgradatrophiert,vertraut meine Musemir soeben an.Und wie gut,dass niemand weiss,dass mein Seelenheil,son Scheiss,keinen neuen TÜVbekam,fährt sie fortund ich fang an,mit ihr mitzufühlen.Ach, sag ich,du liebe Zeit,das tut mir für dichsehr leid,kann es mit dir spüren.Und was nun?Fürchte, sagt sie,da kann ichgeradegar nichts tun.Hätte ichein Busenwunderanstatt meinemMusenplunder,könnt ich vielleichthoffen.Schade,sage ich betrübt,Ohnmacht,wie… Continue reading
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Vom Ende her gedacht
Ans Ende einer Liaison,denkt selten manam Anfang schon.Mag sein ein Ahnenschleichtsich ein,doch vehementstellt man ein Beinsich selbstvor lauter Rosenduft.Liebe, vermeintlich,füllt die Luft,ein Ende,niemals, wir doch nicht.Was man sich eben soverspricht.Doch früheroder später,wird aus dem Liebsten Peter.Die Wunderbarewird profan,und schwupp,bahnt sich dasEnde an.Die Illusion lacht sich insFäustchen,die Fantasie istaus demHäuschen,die Kunst blüht auf,es protzt der Reim.Ach,könnt… Continue reading
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Zauberflöte
Es quert ein Rehim Morgengrauenden Waldund trällert fröhlich,wähnt sich als Königinder Nacht, merkt schnell, das ist gefährlich. Denn da,ein Jägerauf der Pirsch,schaut durchsein Opernglasund denkt sich nur,na Hoppsala,was ist jetztwieder das?Zu Jägers Wadensteht sein Hund,der sagt,es geht um Rache.Und dass man sicham besten jetzt,schnellauf die Socken mache. Da plötzlich greiftihn eine Tatzehurtig und festanseinem Latzeund… Continue reading
